Verknüpfung der Wirtschaft mit Universität

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt führt Lehrveranstaltungen in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Kärnten und Kärntner Unternehmen durch. Die Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch die Einbindung von Kärntner Exportbetrieben aus. Kärntner Unternehmen bekommen die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen in den Bereichen Marktanalyse, Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien von Studierenden-Teams eigenständig bearbeiten zu lassen.

Begeisterte Unternehmer erzählen: Nimaro meets Uni!

Im Rahmen der Exportoffensive Kärnten, initiiert von der Wirtschaftskammer Kärnten (WKK) und dem Land Kärnten, haben Studierende der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein Export-Analyse-Projekt gemeinsam mit NIMARO praxisnah umgesetzt. Ende Januar 2019 wurden die Ergebnisse präsentiert. Fazit: Produktqualität „Made in Austria“ und E-Commerce steigern Export-Erfolg.

Mit dem Ziel, seinen „Export-Horizont“ vor allem Richtung Westen zu erweitern, bot der Kärntner Mappen- und Hüllenprofi NIMARO die idealen Voraussetzungen, um an diesem Export-Analyse-Projekt teilzunehmen. Das seit über sieben Jahrzehnten erfolgreich am Markt etablierte Kärntner Familienunternehmen in der dritten Generation wurde eingeladen, mitzumachen. Auch um den Studierenden an der Alpen-Adria-Universität die Möglichkeit zu bieten, ihr bisher erworbenes Wissen am Beispiel eines realen Unternehmens einzubringen. Ebenso erhoffte sich NIMARO wertvollen Input zu seiner Marktexpansion Richtung Westen. Eine Win-win-Situation, von der alle profitieren sollten.

Kooperation zwischen Real-Wirtschaft und Universitäts-Ausbildung

Im Rahmen dieser Export-Analyse konnten die Studierenden auf Basis konkreter Fragestellungen einer realen Firma Praxis in diesem Bereich erwerben. So wurde von NIMARO zur Verfügung gestelltes Informationsmaterial analysiert und miteinbezogen,  Markt- und Mitbewerber-Recherchen wurden ebenso durchgeführt wie Rechtsgrundlangen potentieller Märkte in Deutschland, der Schweiz und Südtirol erhoben. Neben Betriebsbesuchen und einer Betriebsführung stand den zukünftigen WirtschaftsexpertInnen auch die Geschäftsführung und Produktionsleitung für Rückfragen zur Verfügung. Angewandt wurden drei Analyseverfahren „Pestel“, “Swot“ und „Porter’s 5 F“.

Schlüssel zum Export-Erfolg: Produktqualität „Made in Austria“ und E-Commerce

Das Projekt dieser „Export-Analyse für NIMARO“ startete bereits im Oktober 2018. Nach einer Zwischenpräsentation im November 2018 wurde nun Ende Januar 2019 das Projekt-Ergebnis präsentiert. „Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Zum einen, dass wir in vielen Bereichen am richtigen Weg sind, zum anderen, dass wir einige wichtige Aktionsfelder noch stärker in unsere Unternehmensstrategie einbeziehen sollten“, zeigte sich Sabine Arztmann, Geschäftsführerin von NIMARO, begeistert von der Zusammenarbeit mit den jungen Studierenden. „Die Auslobung der Produktqualität „Made in Austria“ ist ebenso wichtig wie gezielte überregionale (Online)Präsenz und der Einstieg in den E-Commerce – Bereich, um neue Märkte zu erschließen und Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu nutzen. Vor allem Stüdtirol bietet vielversprechende Marktchancen“, lautete eine der Schlussfolgerungen der ProjektteilnehmerInnen, gibt Arztmann einen kleinen Einblick in die Export-Analyse. Und: „Eine wertvolle Initiative, für die wir uns bei allen Ermöglichern, Unterstützern und vor allem bei den Studierenden bedanken“, resümiert GF Arztmann zufrieden mit dem Ergebnis, das in die zukünftige Unternehmensstrategie von NIMARO zur Exportsteigerung einfließen wird.

Kontakt

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Außenwirtschaft & EU
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